Der Coder aus dem Erzgebirge
Der Erfinder Ullrich Dähnert war pleite, als der schwäbische Investor Matthias Hohenstein bei ihm klingelte. Heute leiten beide ein wohl einzigartiges 3-D-Technologieunternehmen.
Wünschendorf im Erzgebirge. 30 Kilometer südlich von Chemnitz. Rundherum die steiler werdenden Berge, Wälder, ein Stausee, Kuhweiden. 500 Meter über dem Meer, 500 Einwohner, drei Baustellenampeln. Hierhin kommt nur, wer es sich sehr fest vorgenommen hat. So wie Matthias Hohenstein im Herbst 2014.
„Ich hatte gehört, dass in dem Ort die Firma sitzen soll, die die besten 3-D-Bildschirme der Welt baut“, erinnert sich Hohenstein, Softwareentwickler aus dem Schwäbischen. „Also bin ich hingefahren und einmal quer durch. Aber da war nichts, was auch nur im Entferntesten wie ein Unternehmenssitz aussah.“
